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Freiarbeit, Lernzirkel, Projekte, Integrierte Reformpädagogik



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Foto von Prof. Dr. Willy Potthoff

Das letzte Buch von Willy Potthoff (1925 - 2006)

Willy Potthoff

Pädagogische und soziale Projektvariationen


180 Seiten, kart., Freiburg 2006
ISBN: 978-3-925416-28-6 , EUR 16,-

Der reformpädagogische Gedanke, Unterricht als Projekt durchzuführen, hat in der pädagogischen Literatur der vergangenen Jahre eine Renaissance erfahren. Wer Projektabläufe nicht in ein Formalstufenschema zwingt, sondern sie ganz den divergenten Problemstrukturen und den unterschiedlichen Interessen der Kinder und Jugendlichen anpasst, erfährt mit der Vielschichtigkeit des Begriffs Projekt auch die breite Palette der Anwendungsmöglichkeiten. Solche Projektvariationen zeigt Willy Potthoff in dieser Schrift an Beispielen auf, an denen er selbst als Lehrer oder als Hochschullehrer in über 5 Jahrzehnten mitgewirkt hat.

INHALT (u.a.):

Projekte im frühen Kindesalter, Projekt und Vorhaben, Projektarbeit im Unterricht des Jenaplans, Projekte im Projekt - Eine Schule entwickelt ihr Profil, Projekte im Rahmen der Freiarbeit, Spontanprojekte, Persönliche Themen, Schüler/innen als Experten, Einführung der Freiarbeit in Freiburg, Reformpädagogische Arbeitsstellen, Akademie für Reformpädagogik, Offene Schule für Ehemalige, Projekt SOLE, Schülerhilfe, Elemente einer Ganztagsschule, Projekt Begegnungen, Seniorenstudium, Projekte im Leben einer Hochschule

==>  Beruflicher Werdegang von Willy Potthoff


Willy Potthoff , Josef Schneider , Friedel Schrage

Impulse für die aktive Schule

Vorschläge zur besseren Zentrierung und Profilierung des Bildungswesens nach PISA

224 S. kart., Freiburg 2004 , ISBN 978-3-925416-27-9, EUR 18,-

Wenn wir die deutsche Leistungsmisere überwinden wollen, muss unser Bildungssystem neu justiert und gerechter gestaltet werden. Wir müssen bessere Wege finden, die vielseitigen und sehr unterschiedlichen Begabungen der Kinder und Jugendlichen in einem stark differenzierten Unterricht zu fördern und damit das riesige brachliegende Bildungspotenzial zu aktivieren. Die Lehrerinnen und Lehrer sind dazu in der Lage, wenn sie aus der Gesellschaft genügend Unterstützung erfahren.

Die Autoren des Buches zeigen besondere Schieflagen des Systems auf und geben zahlreiche praktische Anregungen für einen kind- und schülergerechten Unterricht, der Voraussetzung für einen Leistungssprung in der gesamten Gesellschaft ist.

INHALT:
Bildungsoffensiven:
Die volkstümlich-restaurierende Bildungsoffensive der Nachkriegszeit; Die wissenschaftlich-demokratische Bildungsreform der siebziger Jahre; Chancen und Barrieren einer neuen Bildungsreform; Bildungsfreundliche Grundstimmung in der Gesellschaft
Die Schulbildung neu zentrieren: Zur Besonderheit pädagogischer Reformen; Bildung im Spannungsfeld von zwei Brennpunkten; Manipulation des Lernens durch dominante gesellschaftliche Gruppen; Bildung ist mehr als Ausbildung; Bildung des vielfältig begabten einzigartigen Menschen; Fremdbestimmtes Lernen - Bildung
Die Lehrerschaft als Avantgarde: Über die Möchtegernreformer; Auf den hervorragenden Ansätzen aufbauen; Ohne Anerkennung keine Spitzenleistung; Optimierung der Arbeitsabläufe in der Schule?
Den defizitären Leistungsbegriff überwinden: Höchstleistungen im Vorschulalter; Vom Lerngang zum Lehrgang oder: Unsinnige Selektion; Die Vernachlässigung des außerschulisch erworbenen Wissens; Die deutsche Leistungsmisere; Effektive humane Schule mit optimalen Bildungschancen für alle Schülerinnen und Schüler
Leistungsfördernde und leistungshemmende Faktoren: Extrapersonale Faktoren; Mangelhafte Beurteilungskriterien; Erfolg als Leistungsmotivation; Stimmung und Leistung; Angst; Aufmerksamkeit; Positive und negative Einflüsse auf die Schulleistung
Leistungssteigerung durch Strukturierung von Information und Wissen: Sachgerechte Stundenplangestaltung; Gruppenarbeit nach dem Jena-Plan; Ganzheitlicher Unterricht in den ersten Schuljahren; Expertenarbeit; Strukturierung des Wissens;Friedrich Copeis Erkenntnisse; Tief greifende Erkenntnisprozesse; Internet-Projekte
Die intellektuelle Leistungsfähigkeit steigern: Leistungen der Schüler/innen bei sinnerschließenden Lernakten; Schülerinnen und Schüler brauchen im Unterricht Freiräume, damit sich ihr selbstständiges Denken entfalten kann; Genaues Bebachten in Situationen - Training des genauen Beobachtens mit Selbstbildungsmaterialien
Lernerfolge setzen Konzentration voraus: Bewusste Konzentration; Das klassische Beispiel einer gelungenen Konzentration; Kostbare Augenblicke der Konzentration erkennen; Der offene Unterrichtsbeginn als Gelegenheit, Konzentration aufzubauen; Die Konzentration im Anfangskreis fördern
Ermutigen: Entmutigung durch Elternhaus und Schule; Mehr Vertrauen zu den Schülerinnen und Schülern haben; Die Schülerinnen und Schüler annehmen; Eine schülergerechte Schule schaffen; Das Selbstbewusstsein stärken
Innere Differenzierung: Verbesserung der Lernfähigkeit durch pädagogische Differenzierung; Schematisierter Stundenverlauf einer Lerngruppe bei äußerer Differenzierung; Optimale Formen der pädagogischen Differenzierung; Freiarbeit; Lernzirkel; Stimulierung individueller Lernprozesse durch methodische Maßnahmen
Erfahrungen mit projektorientiertem Unterricht: Projekte mit schwierigen Schülerinnen und Schülern; Projektorientierter Unterricht mit Lernbehinderten; Fachunterricht in Projekten; Die Beteiligung der Schüler bei der Auswahl und der Ausgestaltung der Projekte; Was kann projektorientierte Arbeit leisten?
Praktisches und intellektuelles Lernen miteinander verbinden: Begründung des praktischen Lernens für den Schulunterricht; Praktische Arbeit steigert geistige Fähigkeiten; Lebenswirklichkeit - Selbstbildungsmaterial - Computeranimation; Praktisches Arbeiten der Migrantenkinder; Praktisches Lernen als soziales Lernen
Leichter lernen - mit den richtigen Techniken: Unterschiedliche Lerntypen; Lerntechniken - Lernmethoden; Lerntechniken - visueller Lernkanal; Lesetechniken; Techniken der Textbearbeitung; Lerntechniken - auditiver Lernkanal - aktives Zuhören
Computer und Internet im Schulunterricht: Lernen ohne Lehrer; Den didaktischen Ort für die Einbeziehung von Computer und Internet in den Unterricht bestimmen; Das optimale Lernalter; Zum Einsatz neuer Medien in den verschiedenen Unterrichtsphasen; Informationsbeschaffung im Internet
Aktivitätsspiralen in Erziehung und Unterricht: Merkmale von Aktivitätsspiralen; Unterschiede zwischen Lernzirkeln und Aktivitätsspiralen; Wissensspiralen im täglichen Leben; Allgemeine Struktur der Wissensspirale; Aktivitätsspirale "Praktisches Lernen"; Aktivitätsspirale "Kooperation und Verantwortung"
Dynamisches Lernen in Aktivitätsspiralen: Aktivitätsspirale zur Verbesserung des Schullebens; Aktivitätsspirale zur Qualitätssicherung
Frühes Lernen: Frühes Lernen - eine alte Weisheit; Sprache als Schlüssel der Intelligenz; Probleme der Migrantenkinder; Frühes Lernen von Fremdsprachen



Frank Brückel, Saskia Kobler

Schule einmal anders erleben: Die Ecole d'Humanité

Schülerinnen und Schüler beschreiben ihr Leben im Internat

90 S. kart., Freiburg 2002, ISBN 978-3-925416-25-5, EUR 9,90

Es ist ein spannendes Buch, das die Schüler und Schülerinnen gemeinsam mit ihren LehrerInnen über ihre traditionsreiche Schule geschrieben haben. Und weil es gelungen ist, den pulsierenden Alltag des Schullebens in den Berichten einzufangen, ist es auch ein besonderes Buch geworden - ein ehrliches Buch dazu, weil die jungen Autorinnen und Autoren bei aller Liebe zu ihrer Ecole die volle Bandbreite ihrer Gefühle einbringen. „Die Ecole d´Humanité...? Was dies ist, gilt es erst einmal zu erklären,“ schreibt einer der Schüler. „Es ist eine Schule. Genauer gesagt, ein Internat. Doch nur aus diesem Grund sollte man sie nicht gleich in die Schublade mit der Aufschrift ‘pauken, pauken, pauken’ stecken. Viele Menschen haben oft ein festes ‘Internatsbild’ in ihren Köpfen. Dass das nicht für alle Internatsschulen gilt, auf diese Idee kommt fast keiner. Die Ecole d´Humanité (Französisch: ‘Schule der Menschheit’) ist kein gewöhnliches Internat: Wir sind eine internationale Schule. Das heißt, manche SchülerInnen kommen aus Australien, China, USA und vielen europäischen Ländern. Man könnte die Schule kurz in einem Satz erklären: Die Ecole d´Humanité ist wie ein Abenteuer-Camp, in dem man - nicht zu viel und nicht zu wenig, jedoch intensiv und nicht nur für den Schulabschluss - sondern fürs Leben lernt.“

INHALT:
Die Lage der Ecole d'Humanité; Die wichtigsten Grundsätze; Geschichte und Tradition der Schule ausgehend von Paul und Edith Geheeb; Das Leitbild; Pädagogische Hintergründe; Reformpädagogik; Landerziehungsheime; Exemplarisches Lernen nach Martin Wagenschein; Themenzentrierte Interaktion (TZI); Die Schule und die SchülerInnen - eine international geprägte Gemeinschaft; Kurssystem; Der Vormittag; Der Nachmittag; Zusammenleben in einem Internat; Familienhäupter; ZimmerkameradIn; Familienabend; Ein ganz normaler Tag; Wochenende in der Ecole d'Humanité; Regeln, Absprachen und Traditionen; Gemeinsame Veranstaltungen und ihre Bedeutung; Feste; Selbstständige Verwaltung: Polygon und Vertrauensrat; Drogeninterventionskonzept und Interventionsgruppe; Soziales Engagement; Wanderungen; Intensiv-Woche



Willy Potthoff

Einführung in die Reformpädagogik

Von der klassischen zur aktuellen Reformpädagogik

224 S. kart., Freiburg 2003 (4. aktual. Aufl.), ISBN 978-3-925416-26-2, EUR 19,80

Das Buch ist ein wichtiger Helfer für alle, die bei der aktuellen inneren Schulreform aktiv mitarbeiten wollen. Es stellt den Verlauf, wichtige Tendenzen, Hintergründe und Zusammenhänge der reformpädagogischen Bewegung dar. Schlüsselbegriffe, mit denen Grundwissen vermittelt wird, führen in die Denk- und Arbeitsweise wichtiger Reformpädagogen ein. Die Schlüsselbegriffe sind zugleich als „pädagogische Bausteine“ für heutige Schulentwicklungen gedacht, bei denen Lehrer, Schüler, Eltern und Erziehungswissenschaftler der jeweiligen Schule „vor Ort“ ein humaneres schülerorientierteres Profil geben wollen. Der umfangreiche Schlagwortkatalog und die zahlreichen Querverweise machen das Buch zu einem vielfältig zu verwendenden Nachschlagewerk.

Die erweiterte 3./4. Auflage enthält u.a. zusätzliche biographische Angaben über Männer und Frauen der reformpädagogischen Bewegung und thematisiert verstärkt die Entwicklungstendenzen der gegenwärtigen „neuen“ Reformpädagogik.

INHALT:
Vorbemerkungen; Phasen der reformpädagogischen Bewegung; Avantgarde; Neue anthropologische Vorstellungen; Identität von Wort und Tat; Nationale und internationale Tendenzen der Reformpädagogik; Reformpädagogik und Faschismus; Reformpädagogik und Religion; Georg Kerschensteiner; Berthold Otto; Hugo Gaudig; Hermann Lietz; Paul Geheeb; Maria Montessori; Janusz Korczak; Alexander Sutherland Neill; Peter Petersen; Kurt Hahn; Célestin Freinet; Adolf Reichwein; Leipziger Lehrerverein; Waldorfpädagogik; Projektunterricht; Klassische und aktuelle reformpädagogische Schulpläne; Freiarbeit - Offener Unterricht; Lernwerkstätten; Computer und Internet in der Freiarbeit; Ergänzendes biographisches Verzeichnis; Personenregister; Sachregister



Willy Potthoff

Grundlage und Praxis der Freiarbeit

Selbstbestimmtes Lernen in Grundschule und Sekundarstufe

120 S. kart., Freiburg 2001 (6. überarbeitete Auflage), ISBN 978-3-925416-24-8, EUR 14,-

Das bekannte Standardwerk, das alle angeht, die sich um die Einführung und Weiterentwicklung der Freiarbeit bemühen, liegt inzwischen in der sechsten Auflage vor. Die materialbezogene Freiarbeit wird im Ganzen des Schullebens dargestellt, in ihren einzelnen Aspekten praxisbezogen erörtert und zur Arbeit mit Lernzirkeln und Kleinprojekten in Beziehung gesetzt.

INHALT:
Vorwort ; Schulkritik ; Von der vitalen Kraft des Kindes ausgehen ; Jedem Schüler seine Chance ; Lehrplandenken und Freiarbeit ; Freiarbeit im Ganzen des Schullebens ; Arbeitsecken ; Schulgärten, Tiere und Pflanzen ; Feier ; Zusammenarbeit mit den Eltern ; Öffnung der Schule auf das Leben ; Freies Unterrichtsgespräch ; Begründungen für selbsttätiges Arbeiten des Kindes ; Argumente gegen völlige Freizügigkeit beim Lernen ; Freisetzen zur Selbstständigkeit und methodisches Führen ; Freiräume für selbstständiges Arbeiten des Kindes ; Das Verfahren ; Begrenzte Freiräume ; Beginn der Freiarbeit ; Vom Freispiel zur Freiarbeit ; Vom lehrergeführten Unterricht zur Freiarbeit ; Für welche Phasen der Lernprozesse eignet sich Freiarbeit? ; Das Material ; Das didaktische Material ; Die Struktur des didaktischen Materials ; Kreativmaterial ; Sinnesmaterial ; Hapcom-Material ; Selbstkontrolle ; Möglichkeiten der Selbstkontrolle bei didaktischen Materialien ; Vorbereitung der Freiarbeitsstunden ; Arbeit mit dem Wochenplan ; Verhalten der Lehrkraft ; Die Rolle der Lehrkraft im lehrergeführten Unterricht und in der Freiarbeit ; Beobachtung des Schülers in der Freiarbeit ; Zur Beurteilung des Lehrerverhaltens während der Freiarbeit ; Unterschiedliche Freiarbeitsformen ;
Die Protagonisten ; Aktuelle Formen der Freiarbeit ; Projekte im Rahmen der Freiarbeit ; Lernzirkel ; Unterschiede zwischen Lernzirkel und Freiarbeit ; Zur Beurteilung der Schülerleistung während der Freiarbeit ; Entscheidungen des Lernenden während der Freiarbeit ; Zur Frage nach der Effektivität des freien Arbeitens ; Partner- und Kleingruppenarbeit ; Partnerdiktate ; Kleingruppengespräche und didaktische Materialien ; Ausländische Schüler/innen in der Freiarbeit ; Verzicht auf Arbeitsblätter ; Feststellungen ; Umdenken ; Missverständnisse ; Schonungslose Offenheit ; Ungeeignete Kategorien ; Erziehung zur Selbstbestimmung ; Literatur



Heidi Krebs / Gabriele Faust-Siehl

Lernzirkel im Unterricht der Grundschule

120 S. kart., Freiburg 1997 (2. Auflage), ISBN 978-3-925416-07-1, EUR 14,-

Heidi Krebs stellt das Verfahren der Lernzirkelarbeit auf dem Hintergrund einer veränderten Kindheit vor, zeigt den didaktischen Ort des „Stationenlernens“ auf und erörtert die didaktischen und methodischen Aspekte, die in der Praxis zu beachten sind. Gabriele Faust-Siehl zeigt die Möglichkeiten von Selbsttätigkeit und Selbststeuerung der Lernenden bei der Arbeit in Lernzirkeln auf. Verschiedene Autoren geben mit praktischen Beispielen aus den unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Grundschule Hilfen und Anregungen.

INHALT:
Heidi Krebs: Lernzirkel - eine reformpädagogisch beeinflusste Unterrichtsform für eine veränderte Kindheit ;
Gabriele Faust-Siehl: Selbsttätigkeit und Selbststeuerung in Lernzirkeln ;

Hans-Günter Metz: Leselernzirkel ; Andrea Kehrer: Diktatparcours ; Claudia Heinzmann / Ulrike Müller / Heike Thiel / Heike Wössner: Lernzirkel "Satzbau / Satzglieder" ; Anke Dahl / Corina Engesser: Lernzirkel "Spiegelsymmetrie" ; Ute Georg / Katrin Wallbaum: Übungszirkel "Maße" ; Claudia Strauf: Übungszirkel zur Multiplikation ; Andrea Kick / Daphne Schneider / Petra Weis / Yvonne Windisch: Lernzirkel "Erfahrungen mit Wasser" ; Edda Humbert-Müller: Lernzirkel zum Thema "Luft" ; Almut Helmes / Stephanie Kloss / Annette Maier: Lernzirkel zum Thema "Zeit" ; Cornelia Hirt / Tanja Hödle / Anja Markl / Simone Tröndle: Lernzirkel "Eucharistie" ; Martina Gentner / Ann-Kathrin Schertlin / Tanja Wirsch: Lernzirkel "Sinne" ; Heinrich Witte: Riechstraßen; Lehrergruppe: Übungszirkel zur Schulung des Gleichgewichtssinns



Willy Potthoff

Lernen und üben mit allen Sinnen - Lernzirkel in der Sekundarstufe

160 S. kart., Freiburg 1996 (3. Aufl.), ISBN 978-3-925416-15-6, EUR 16,-

Die Lernfähigkeit von Kindern und Jugendlichen sowie ihre Bereitschaft zu einem intensiven selbstständigen Lernen können deutlich verbessert werden, wenn im Unterricht schülerorientiert gearbeitet und mehrkanalig gelernt wird. Dazu werden Anregungen gegeben. U. a. wird gezeigt, in welchen Lern- und Übungsphasen die ersten Schritte zur Öffnung des Unterrichts möglich sind und welche einfachen Formen einer systematischen Sensibilisierung der Sinne angewendet werden können. Modelle und Methoden der Lernzirkelarbeit werden vorgestellt und mit Lernzirkelbeispielen konkrete Hilfen für die tägliche Schularbeit gegeben.

INHALT:
Wagnis und Geborgenheit ; Vom Anschauungsunterricht zum Lernen mit allen Sinnen ; Freiheit und Bindung ; Schrittweise Öffnung des Unterrichts ; A Einbeziehung der Schüler in die Unterrichtsplanung ; ----- Materialsammlung ; ----- Vorwissen einbeziehen ; ----- Archiv - Sammlung - Offene Fragen ; B Schülerorientierte Anfangsphasen ; ----- Persönliche Probleme haben Vorrang ; ----- In Anfangskreisen Lernatmosphäre schaffen ; C Führen und Freigeben ; ----- Informiert werden und Einsicht gewinnen ; ----- Ein individuelles Lerntempo ermöglichen ; ----- Fundamentum und Additum unterscheiden ; D Alternative Lernformen ermöglichen ; ----- Alternative Themen ; ----- Alternative Interpretationsformen ; ----- Freie Texte ; ----- Schüler/innen als Experten ; E Die Übungsphase öffnen ; ----- Individualisierung beim Üben mit Hilfe von Arbeitskarteien ; ----- Freies Arbeiten einzelner Schüler ; ----- Partnerdiktat ; F Den Unterricht reflektieren ; ----- Arbeitsrückschau ; ----- Schultagebuch und "Lebensbuch" ; Zur Rolle des Übens in der Reformpädagogik ; Systematische Sinnesschulung ; ----- Individuelle Sinnesübungen mit Materialien ; ----- Schulung des Geruchssinns; ----- Schulung des Gleichgewichtssinns ; ----- Lernzirkel: Natur mit allen Sinnen erleben ; Projektlernen im herkömmlichen Unterricht (Heinz Zimmermann) ; Übung des Sozialverhaltens Lernzirkel (Annelie Knapp) ; ----- Jede(r) braucht seine/ihre Zeit ; ----- Lernzirkel - Ein Weg zwischen Freiheit und Kontrolle ; ----- Lernzirkel-Variationen ; ----- Vorbereitung der Arbeit mit Lernzirkeln ; ----- Kritisch: Die erste Station ; ----- Die Rolle der Lehrperson ; Lernzirkel-Beispiele ; ----- Lernzirkel "Beschreiben" (Annelie Knapp) ; ----- Auszüge aus dem Lernzirkel "Klassik" (Elke Meyer, Anette Pillich-Krogoll) ; ----- Lernzirkel "Industrielle Revolution" (Wilmar Jakober) ; ----- Lernzirkel "Imperialismus - 1. Weltkrieg" (Wilmar Jakober) ; ----- Lernzirkel "Volumenänderung" (Ralph Hepp) ; ----- Lernzirkel "Past tense regelmäßiger und unregelmäßiger Verben (Annelie Knapp) ; ----- Lernzirkel "Die Stadt, in der wir leben". Ein Lernzirkel-Projekt mit Schülern (Heinrich Witte) ; Unterschiedliche Stationen ; Rollen der Lehrperson bei der Lernzirkelarbeit ; Kriterien für die Erstellung von Lernzirkeln ; Literatur



Willy Potthoff

Gingas Erziehung

oder Freiheit und Verantwortung in Elternhaus, Schule und Gesellschaft

224 S. kart., Freiburg 1998, ISBN 978-3-925416-18-7, EUR 16,-

Erzählte Ereignisse aus der Lebenswirklichkeit einer jungen Frau bilden die Ausgangspunkte für Reflexionen über den Umgang miteinander in Elternhaus, Schule und Gesellschaft. Das Buch ist ein Plädoyer für die Rechte des Kindes. Es gibt Denkanstöße für den wichtigen Schritt von bloßer Pflichterfüllung zur Übernahme von Verantwortung u. regt zum Nachdenken über Toleranz und Kritik an.

„Das (fast) so spannend wie ein Roman geschriebene, in zahlreiche gut überschaubare Kapitel gegliederte Buch kann allen sehr zur Lektüre empfohlen werden, die sich beruflich oder privat für ... die Frage einer zeitgemäßen Erziehung - ob im Elternhaus oder in Kindergarten und Schule - interessieren bzw. nach Anregungen suchen, das besondere erzieherische Verhältnis sinnvoll zu gestalten.“ (E. Graf)

INHALT:
1. Fieberphantasien oder: Erste Umrisse einer kindgerechten Erziehung
2. Gedanken-Briefe an Lena oder: Über die professionellen Fehlersucher
3. Ginga oder: Wer bin ich ?
4. Der Professor oder: Straßenphilosophie
5. Ine oder: Spielen und Lernen
6. Bildung oder: Erziehung in konzentrisch sich erweiternden Kreisen
7. Auf gleicher Wellenlänge oder: Aspekte der Zeit
8. Grenzen des Möglichen oder: Ginga an ihr ungeborenes Kind
9. Kein Jahrhundert des Kindes oder: Boris an sein ungeborenes Kind
10. Pepe oder: Erziehung zur Verantwortung
11. Ein weiterer Gedanken-Brief über Erziehung oder: Vom Verhältnis der Generationen
12. Dorothea oder: Freiheit, Bindung und Verantwortung
13. Quantensprünge oder: Bedrohliche Gedankenspiele
14. Ginga und Pepe oder: Den Herausforderungen der Zeit begegnen
15. Freiheit und Verantwortung in Schulen oder: Freie Schulen und frei arbeitende Regelschulen
16. Reflexionen über den Lehrerberuf oder: Wer ist ein guter Lehrer?
17. Ein Aufruf oder: Ginga an die Anwälte des Kindes
18. Lernwerkstätten oder: Intellektuelles und praktisches Arbeiten verbinden
19. Schulbehörden oder: Seilschaften und Könner
20. Schulprofile oder: Merkmale einer guten Schule
21. Norberts Geburtstag oder: Vernetztes Denken
22. Ursprüngliches Fragen oder: Wahrheit suchen
23. Verleumdungen oder: Über Kritik
24. Der Eremit oder: Vom Nährboden der Diktatur
25. Anna oder: Über Toleranz
26. Die Diskurser oder: Gespräche führen
27. Individuum und Gemeinschaft oder: Suche nach dem Überbau
28. Informationen oder: Hilfen für Gespräche und Reflexionen
29. Quellen oder: Literaturhinweise für die Vertiefung


Willy Potthoff

Freies Lernen - verantwortliches Handeln

Der Freiburger Ansatz der Integrierten Reformpädagogik

159 S. kart., Freiburg 1994 (2. Aufl.), ISBN 978-3-925416-08-8, EUR 16,-

In dieser Schrift stellt Prof. Dr. Willy Potthoff, der selbst 15 Jahre Lehrer an einer Schule mit reformpädagogischem Profil war, theoretische Grundlagen und praktische Möglichkeiten des freien Arbeitens vor. Darüber hinaus zeigt er den Gesamtzusammenhang einer Integrierten Reformpädagogik auf, die zahlreiche Impulse der Jahre von 1900 bis 1932 aufgreift und unter Berücksichtigung neuerer Untersuchungen auf Lern- und Erziehungssituationen unserer Zeit bezieht.
Dabei wird u. a. besonders auf natürliches und selbstbestimmtes Lernen, die Rolle didaktischer Selbstbildungsmaterialien in einem schülerorientierten Unterricht, die Möglichkeiten einer Schulung des Intellekts mit Hilfe solcher Materialien und den Ort der Freiarbeit im Gesamt des Unterrichts abgehoben. Die Hinführung der Schüler zu einem selbstbestimmten verantwortlichen Handeln ist das zentrale Anliegen dieses Buches.

INHALT:
Vorwort; Integrierte Reformpädagogik; Schnittpunkte; Dialektisches; Qualitätsgefühl; Optimismus; Computer-Wirklichkeit; Skepsis; Lehrerpersönlichkeit; Gehversuche; Seminarkritik; Schule und Wissenschaft; Sprachliche Fesseln; Appell; Unterrichtsgespräche; Natürliches und selbstbestimmtes Lernen; Optimale Distanzen; Verfremdungen; Didaktische Materialien; Schulung des Intellekts durch Selbstbildungsmaterialien (zus. mit Jörg Potthoff); Materialentwicklung am Beispiel der Bruchstangen (Jörg Potthoff); Zur Entwicklungsgeschichte des Materials "Journey round GB" (Marion Speer); Der didaktische Ort der Unterrichtsmaterialien; Schulentwicklung mit Hilfe didaktischer Materialien; Lehrerrolle im Wandel; Unterrichtsplanung; Die Aktivitäten der Integrierten Reformpädagogik in Freiburg; Literatur


Jörg Potthoff / Willy Potthoff

Freiarbeit und Lernzirkel im Mathematikunterricht der Sekundarstufe

120 S. kart., Freiburg 1995, ISBN 978-3-925416-12-5, EUR 14,-

Wer den Mathematikunterricht in der Sekundarstufe für möglichst alle Schüler seiner Klasse effektiv gestalten will, kann auf Formen des freien Arbeitens nicht verzichten. Das Buch beschreibt die lernfördernden Möglichkeiten selbstständiger Schülerarbeit im Mathematikunterricht, benennt den didaktischen Ort für Freiarbeit und Lernzirkelarbeit in diesem Unterrichtsfach, zeigt Einstiegsmöglichkeiten in die Freiarbeitsformen auf und gibt zahlreiche Beispiele für Selbstbildungsmaterialien und Lernzirkel.

INHALT:
Vorbemerkungen ; Lehrplananforderungen - Lerninteresse und Lernmöglichkeiten des einzelnen Schülers ; Methodische Führung und Freigabe der Lernenden ; Optimale Distanzen ; Materialgeleitete Freiarbeit ; Didaktische Selbstbildungsmaterialien ; Möglichkeiten der Selbstkontrolle ; Elemente des praktischen Lernens in der Freiarbeit ; Zug des Ziels ; Von der Anschauung zum Handeln ; Schrittweise Öffnung des Unterrichts mit Hilfe von Arbeitskarteien ; Kreativität im Rahmen sachlicher Vorgegebenheiten ; Schulung des Intellekts durch Materialien ; Methodische Anwendung des Lückenprinzips ; Verfremdungen ; Zur Organisation der Freiarbeit ; Spiel oder Arbeit ? ; Lehrerrolle im Wandel ; Soziales Lernen im Mathematikunterricht ; Reduzierung von Erziehungsproblemen ; Hilfen für ausländische Schüler ; Individuelle Lernhilfe ; Hinführung zur sachgerechten Anwendung von Arbeitstechniken ; Verlaufsprotokolle ; Das Mathematik-Material des Reformpädagogischen Verlages für die Sekundarstufe ; Vom gleichschrittigen Unterricht zur selbstständigen Arbeit der Schüler in Lernzirkeln ; Die historischen Wurzeln ; Traditioneller Unterricht versus Lernzirkel ; Rollen der Lehrperson bei der Lernzirkelarbeit ; Kriterien für die Erstellung von Lernzirkeln ; Lehrergeführter Unterricht - Lernzirkel ; Lernzirkel "Bruchrechnen" ; Lernzirkel "Der Satz des Pythagoras" ; Weitere Anregungen ; I. Service-Station ; II. Außenstation ; III. Pufferstation ; IV. Kontrollstation ; V. Tastbox ; VI. Teamwork ; VII. Schüler als Experten für mathematische Arbeitsbereiche ; VIII. Lernen durch Lehren ; Literatur


REFORMPÄDAGOGISCHER VERLAG JÖRG POTTHOFF

Haydnstr. 16 a - D-79104 Freiburg

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